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Was hat The Work mit Selbstliebe zu tun?

"Mich selbst umarmen", so beschreibe ich mein Worken. "Selbstliebe schenken" nennt es eine meiner Teilnehmerinnen.

 

Selbstliebe entsteht, wenn ich meine Gedanken überprüfe. Es ist sozusagen das was ich zusätzlich zu meinen Erkenntnissen bekomme, wenn der Kopf Fragen stellt und das Herz antwortet. Bei "The Work" geht es immer um meine Wahrheit. Nicht um die Wahrheit meines Partners, die meines Kollegen oder die der Schwiegereltern. Es geht nicht um richtig oder falsch. Es geht darum in sich hineinzuhören und zu bemerken, was da ist. 

 

The Work und Selbstliebe gehören zusammen. Wie Dick und Doof, wie mein Lieblings-Shirt zu mir oder wie das Sonderangebot im Supermarkt: Nimm zwei, zahl eins. Nur, dass die Selbstliebe nicht Gefahr läuft, im Mistkübel zu landen. Das passiert schon mal bei so einem Sonderangebots-Kauf. Überhaupt, wenn man gleich 4 oder 6 Stück nimmt. Die frisch gewonnene Selbstliebe trägt man in sich. Im Herzen und in jeder Zelle. Bei jedem Schritt. Und man spürt sie, wenn es wieder mal haarig wird oder eng. Plötzlich bemerkt man, dass man sich nicht mehr so böse ist. Dass da Verständnis für einen selbst da ist, auch wenn man sich daneben benommen hat. Wenn man einen Fehler gemacht hat oder wieder mal den Gedanken glaubt: "Ich hätte das besser wissen müssen." Dieses Flämmchen, das da in einem brennt, wärmt. Es wärmt beständig. Und es wird größer.

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